Kulturwissenschaft

Vladimir Biti: Opfernarrative als Gründungsmythen

8. Januar 2015 | Von
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Opfernarrative sind ein festes Bestandteil vieler Gründungsmythen. Als Katalysatoren der Solidarisierung und Einigung einer menschlichen Gemeinschaft erfüllen sie eine wichtige Funktion im Prozess der kollektiven, besonders der nationalen, Identitätsbildung. Wie schlägt sich ihre kulturelle Mission in der Literatur nieder? Auf welche Weise verändern sie die vorgegebene geschichtliche Realität, um ihrer Aufgabe der gesellschaftlichen Einigung gerecht

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Monika Tokarzewska: Die Dialogizität der Metapher

8. Januar 2015 | Von
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Seit Ferdinand Tönnies‘ Schlüsselwerk spielen die Begriffe „Gemeinschaft“ und „Gesellschaft“ eine Schlüsselrolle im soziologischen Diskurs. Doch wie verhält es sich mit diesen Begriffen außerhalb des deutschen Sprachraums? Mit welchen Schwierigkeiten wird der Übersetzer beim Übertragen dieses Begriffspaares in eine andere Sprache konfrontiert? Monika Tokarzewska demonstriert die tiefe kulturgeschichtliche Dimension dieser Problematik und führt uns am

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Dialogisches Fremdbild

27. Oktober 2013 | Von
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Fremdbild in den Filmen europäischer Regisseure 1980-2010
Missverständnisse scheinen zu den Dingen auf der Welt zu gehören, die besonders häufig geschehen. Selbst die Nachbarn, die auf der anderen Straßenseite leben, kann man nicht objektiv beurteilen – ganz zu schweigen von einem Fremden, der sich weit entfernt auf der anderen Seite der Welt befindet. Ein objektives Urteilen

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