Für Autoren

Die eingereichten Beiträge müssen bestimmten Anforderungen entsprechen, um im Blog publiziert zu werden.

Inhaltliche Anforderungen

Der Blog DIALOGICAL HUMANITIES basiert zwar auf Ideen Michail Bachtins, er ist aber nicht als Forum für die Bachtin-Exegese gedacht. Unser Ziel ist es, die Einstellung der geisteswissenschaftlichen Disziplinen zu ihren Gegenständen zu verändern. Wenn Sie also:

– Semantische Beziehungen zwischen kulturellen Erscheinungen als Möglichkeit zu einem Dialog zwischen ihnen und auch mit Ihnen selbst, der Sie eine Beziehung zu ihnen knüpfen, verstehen, und sie entsprechend untersuchen;

– In Ihrer Untersuchung einen solchen Dialog grundsätzlich als Initiation in eine sinnerfüllte Welt auffassen, analog zu der Entdeckung der seelischen Welt eines anderen Menschen, dem ich in Liebe verbunden bin;

– Zeigen wollen, wie ein Kunstwerk sich über eindeutige Botschaften seines Autors oder seiner Figuren hinwegsetzt, indem es alles Thematische in die Sprache der Form transportiert und damit eine unaufhebbare semantische Spannung entstehen lässt;

– Das Phänomen der Beziehung theoretisch er- oder begründen oder Thesen zur Beziehungshaftigkeit der kulturellen Phänomene zur Diskussion stellen wollen;

– Soziologische Fragestellungen nicht über eindeutige Zuschreibungen oder quantitative Analysen, sondern über das Phänomen der sozialen Beziehung erschließen wollen;

– Das geschichtliche Ereignis weder als Glied einer Kausalkette noch als Produkt der narrativen Tätigkeit eines Historikers, sondern in seiner semantischen Beziehung zu früheren oder späteren Epochen begründet sehen;

– Sich nicht damit zufrieden geben, das Phänomen der Geschlechterbeziehungen auf Machtverhältnisse und Unterdrückungsstrategien hin zu untersuchen, sondern auch zeigen wollen, wie geschlechtsspezifische Identität auch Dimensionen für einen zwischenmenschlichen Dialog eröffnet;

– In der Philosophie phänomenologisch, d.h. jenseits (bzw. diesseits) der Subjekt-Objekt-Antinomie argumentieren wollen;

– Dialogische Formen in Erziehung und Pädagogik methodisch begründen oder sich mit den Fragen zur Implementierung der dialogischen Methode in didaktischer und erzieherischer Praxis auseinandersetzen wollen;

– Zeigen wollen, wie interkultureller Dialog funktioniert und welche Bedeutung das Phänomen der zwischenmenschlichen Begegnung für frühere und für zeitgenössische multikulturelle Gesellschaften hatte und hat;

– Die Rolle der interpersonalen Beziehung und der Beziehung zur kulturellen Vergangenheit für die kindliche Entwicklung und die Identitätsformung Heranwachsender beleuchten wollen

ist Ihr Beitrag bei uns herzlich willkommen!

Formale Anforderungen

Die Beiträge müssen den Normen für gute wissenschaftliche Praxis entsprechen, vor allem hinsichtlich der Kennzeichnung von Quellen und des logischen und damit nachvollziehbaren argumentativen Aufbaus. Das schließt stärker essayistische Beiträge nicht aus. Wir schätzen die Originalität eigener Ideen, wenn sie plausibel gemacht werden können. Bedenken Sie, dass Ihr Beitrag online kommentiert werden wird. Beiträge können in Russisch, Deutsch und Englisch  eingereicht werden, in Chinesisch bitte nur mit begleitender englischer, deutscher oder russischer Version.


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